Wie Sie passive Bewerber und Bewerberinnen effektiv einstellen und engagieren können

Um im heutigen wettbewerbsintensiven Talentmarkt voranzukommen, benötigen Sie eine personalisierte und skalierbare Rekrutierungsstrategie, damit Sie großartige Talente finden und einstellen können. Deshalb ist es für Personalverantwortliche wichtig, effektive und attraktive E-Mail-Kampagnen zu erstellen, wenn sie passive Bewerber*innen einstellen wollen.
In unserem Webinar: „Auf intellligente Art und Weise einstellen: Engagierte Öffentlichkeitsarbeit“ lernen Sie von Personalfachkräften bei Amperity, Two Chairs und Greenhouse, wie Sie effektive und skalierbare Kampagnen entwerfen, mit denen Sie Talente anziehen und engagiert halten können.
Was Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie passive Bewerber*innen rekrutieren wollen
Bei der Rekrutierung passiver Bewerber*innen, so erklärt Jake Price, Manager of Customer Success bei Greenhouse, „sollten Sie wirklich an wer und wie denken – wer Ihre Zielgruppe ist und wie Sie Ihre Informationen erhalten.“
Jake betonte, wie wichtig es ist, ihre ideale Bewerberin bzw. Ihren idealen Bewerber zu identifizieren und darauf zu achten, was die Position für genau diese Bewerber*innen attraktiv machen wird.“ Denken Sie an Fragen wie: Wie wichtig ist die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten, in diesem Segment? Ist die Gehaltsangabe im Rahmen dessen, was Ihre Zielgruppe erwarten wird? Bieten Sie Leistungen an, die sonst im Markt nicht angeboten werden, die aber für Ihre Zielgruppe attraktiv sein könnte?
Zu den Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie Ihre Datenquellen evaluieren, zählen die Genauigkeit der Kontaktdaten, wie einfach es ist, die Kontaktdaten zu erhalten und die Ergebnisse aus dieser Datenquelle im Vergleich mit anderen Quelllen. J
ake fügte noch hinzu, dass „schlechte Daten günstig und gute Daten teuer sind, da es jede Menge Arbeit kostet, gute Daten zu pflegen.“ Deshalb ist eine Datenbank wie LinkedIn ein großartiger Ausgangspunkt, da die Benutzer*innen ihre Daten regelmäßig aktualisieren, wodurch sichergestellt ist, dass sie die Daten selbst eingetragen haben.
Wie Sie passive Bewerber*innen mit effektiven E-Mail-Inhalten engagieren können
Wenn Sie effektive E-Mail-Inhalte entwerfen, um passive Bewerber*innen zu engagieren, sind dies die Säulen mit den wichtigsten Inhalten – Betreffzeilen, Vorlagen und Personalisierung.
Betreffzeilen
Einen guten ersten Eindruck mit Ihrer E-Mail-Betreffzeile zu machen, ist von entscheidender Bedeutung, wenn Sie auf der Suche nach passiven Bewerber*innen sind. Da sowohl Mobilgeräte als auch Desktop-Geräte eingeschränkt Platz zur Verfügung stellen, ist es wichtig, dass Sie Ihre Betreffzeile kurz und bündig halten, aber dennoch klarmachen, warum Sie schreiben. Wir empfehlen, dass Sie sich auf 30 bis 50 Zeichen beschränken, sodass der Empfänger bzw. die Empfängerin Ihre gesamte Betreffzeile auf einmal sieht.
Jake erklärte uns auch, dass es Ihnen helfen wird, herauszufinden, was am besten funktioniert, wenn Sie verschiedene Optionen in Ihrer E-Mail-Kampagne testen. Denn eine Betreffzeile, die in einer Kampagne gut funktioniert, muss in einer anderen nicht unbedingt genauso gut funktionieren. Tools wie Greenhouse Sourcing Automation und Interseller können Ihnen helfen, die Leistung und den Erfolg Ihrer Betreffzeilen zu evaluieren, indem Sie auf die Öffnungsraten Ihrer E-Mail-Kampagnen achten. Ein guter Ausgangswert für die Öffnungsrate wäre 50 % oder mehr.
Vorlagen
Um sicherzustellen, dass Ihre Öffentlichkeitsarbeit sowohl effizient als auch wirkungsvoll ist, müssen Sie Zeit in die Erstellung von E-Mail-Vorlagen investieren, die für verschiedene Kampagnen angepasst werden können. Deshalb ist die Erstellung einer Vorlagenbibliothek von grundlegender Bedeutung – Sie haben Bausteine mit Schlüsselsätzen zur Aktualisierung und Auffrischung zur Hand, wenn Sie mehrere Kampagnen erstellen.
Vorlagen können Ihnen helfen, Zeit zu sparen, da Sie Ihre E-Mails nicht jedes Mal neu schreiben müssen, und sie ermöglichen Ihnen, wiederholbare Prozesse zu implementieren, sodass Sie sich auf die Suche nach großartigen Talenten konzentrieren können.
Personalisierung
Während Vorlagen Ihnen helfen können, Zeit zu sparen und wiederholbare Prozesse zu schaffen, wird die Personalisierung Ihrer Mitteilung passsiven Bewerber*innen zeigen, dass Sie sie recherchiert haben und dass Sie Ihre E-Mails auf sie als Empfänger(in) personalisiert haben.
Sie können Personalisierungselemente hinzufügen, zum Beispiel den/die Empfänger(in) mit dem bevorzugten Namen begrüßen, ein gemeinsames Interesse oder eine Gemeinsamkeit hervorheben oder ihre beruflichen Leistungen würdigen. Sich die Zeit zu nehmen, personalisierte Mitteilungen zu verfassen, die bei den Empfänger*innen gut ankommen, wird für Ihre E-Mail-Kampagne bessere Ergebnisse erbringen.
Wichtigste Erkenntnisse
Im Verlauf der Podiumsdiskussion tauschten die Teilnehmenden wichtige Erkenntnisse darüber aus, wie man Engagement und Effizienz bei der Ansprache von Bewerber*innen in Einklang bringen kann.
John Jeff, Director of Clinical Recruiting bei Two Chair, konnte Erfolge bei der Zusammenarbeit mit anderen Teams bei der Erstellung von Kandidaten-Personas und ähnlichen Botschaften für diese Personas verzeichnen. Er fügte hinzu, dass die Erstellung ähnlicher Botschaften die Möglichkeit bietet, jede einzelne zu individualisieren, sodass sie sich für potenzielle Bewerber*innen persönlicher anfühlt.
Sean Celli, VP of Talent Acquisition bei Amperity, hob hervor, dass „die Menschen das Gefühl haben wollen, dass sie die Einzigen im Raum sind, sodass man ein Gleichgewicht zwischen eins zu eins und eins zu vielen hat“. Dafür stellte Sean einige Schlüsselfragen, die Sie bei der Erstellung Ihrer Anschreiben berücksichtigen sollten: Welche Nachricht würden Sie öffnen? Welche Nachricht würde Ihre Aufmerksamkeit erregen? Welche Nachricht würde Sie ansprechen?
Sean O’Connor, Talent Sourcing Manager bei Greenhouse, erläuterte, dass Personalisierung skalierbar ist, da „man sich Formulierungen ausdenken kann, die ein breites Publikum ansprechen, aber so klingen, als ob man sich speziell an eine Person wendet“. Er betonte, dass LinkedIn und Sourcing Automation über Token verfügen, die den Namen und das aktuelle Unternehmen des Bewerbers / der Bewerberin abrufen können, was einen schnellen Gewinn für die Personalisierung darstellt.
Da Sie nun wissen, wie man passive Kandidat*innen effektiv finden und ansprechen kann, können Sie damit beginnen, diese Techniken einzusetzen, um Ihre E-Mail-Kampagnen aufzubauen und zu erweitern.
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