Die Kräfte, die die Zukunft der Arbeitswelt prägen

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March 24, 2025
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Egal, welchen Artikel Sie heutzutage über das Arbeitsleben lesen: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Formulierung „Zukunft der Arbeit“ oder „Zukunftstrends der Arbeit“ darin vorkommen.

Das Thema ist zwar nicht neu, aber die technologischen und sozialen Kräfte, die dazu beitragen, die Art und Weise, wie wir arbeiten, zu gestalten, nehmen in den letzten zehn Jahren immer mehr Fahrt auf. Hinzu kommt noch, dass die globale Pandemie uns in den letzten zwei Jahren dazu gezwungen hat, das massive Experiment „Arbeit von zu Hause“ umzusetzen. Das hat unser kollektives Denken über die Arbeit und den Arbeitsplatz beschleunigt.

Das führte zu einer grundlegenden Umgestaltung der Arbeitswelt und dem Beginn einer neuen Ära, in der die Unternehmen ihre Beziehung zu ihren Mitarbeiter*innen neu überdenken.

Einfach gesagt haben die Unternehmen erkannt, dass es nicht nur eine erfolgreiche Strategie ist, die Menschen an erster Stelle zu stellen, sondern auch ein Muss für die Zukunft der Arbeitswelt.

Die Menschen an erster Stelle zu stellen ist eine tolle Idee und sicherlich längst überfällig. Ich bin neugierig geworden und wollte verstehen, warum momentan der Fokus darauf stand. Ich wollte besser verstehen, welche weitreichenden Verschiebungen in der Arbeitswelt stattfinden, wie die Pandemie diese bestehenden Trends beschleunigte und warum Top-Talente in den Unternehmen arbeiten wollen, die ihre Mitarbeiter*innen an erster Stelle stellen.

Web 3.0 und die Vierte Industrielle Revolution

In den frühen 2000ern entwickelte sich das Web 1.0 – ein Internet, das weitgehend aus statischen Websites bestand – zum Web 2.0 weiter – ein Internet, in dem die Benutzer*innen interagieren und Inhalte erstellen konnten. Dieser Übergang veränderte die Art und Weise, wie die Menschen lebten, arbeiteten und kommunizierten, drastisch.

Um 2014 herum begann sich das Web erneut zu verändern. Es ist bekannt als Web 3.0, zeichnet sich durch eine „Powered by the People“-Philosophie aus und lässt die Grenzen zwischen der physischen und der digitalen Welt verschwimmen.

Die Prinzipien des Web 3.0 führen dazu, dass die Mitarbeiter*innen Tools erwarten, die die digitale Arbeitserfahrung verbessern, und dass sie flexibler bestimmen können, wo, wann und wie sie arbeiten. Im Zeitalter des Web 3.0 fordern die Mitarbeiter*innen Mitbestimmung bei der Entscheidungsfindung und die Möglichkeit, einer Beschäftigung nachzugehen, die ihren Werten und einer vielfältigen, gerechteren und inklusiven Arbeitsumgebung entspricht.

Neben dem Web 3.0 spielt auch die Vierte Industrielle Revolution eine Rolle bei der Umgestaltung der Gesellschaft.

Die Erste Industrielle Revolution führte zu einer maschinellen Produktion und einer höheren Produktivität. Die technologischen Fortschritte der Zweiten Industriellen Revolution machten zentralisierte Fabriken und die Montagelinie möglich. Während die Dritte Industrielle Revolution begann, das Potenzial digitaler Technologien für neue Formen der Automatisierung zu erkennen, verändert die Vierte Industrielle Revolution mit der Entwicklung cyber-physischer Systeme nun grundlegend, wie wir leben und arbeiten.


Die Reformation der Arbeitswelt und warum sie wichtig ist

Zu Beginn der Vierten Industriellen Revolution, im Jahr 2017, hielt Charles Handy, ein herausragender Vordenker im Bereich des Unternehmensmanagements, eine Rede, in der eine Reformierung der Arbeitswelt forderte. Er sagte, dass die Beziehung zwischen Mitarbeiter*innen und Arbeitgeber*innen nicht sehr gut ist, weil die Unternehmen es zugelassen hätten, dass die technologischen Fortschritte die Menschlichkeit am Arbeitsplatz verdrängt haben, und dass dieses Manko, menschliche Werte innerhalb der Organisation zu wahren, zu einer Dehumanisierung der Arbeit geführt habe. Um diese zerrüttete Beziehung zu verbessern, forderte Handy die Führungskräfte auf, einen neuen sozialen Vertrag mit ihren Mitarbeiter*innen zu schließen, der sich auf den Zweck eines Unternehmens in der Gesellschaft konzentrierte.

Der Zusammenfluss dieser Kräfte prägt noch immer die Zukunft der Arbeitstrends und lässt die nächste Generation von Unternehmen entstehen: „People-First-Unternehmen“.

People-First-Unternehmen haben zukünftig mehr Chancen auf Erfolg, weil sie verstehen, was die Mitarbeiter*innen schätzen und ihre Praktiken so weit wie möglich anpassen, um diesen Werten zu entsprechen. Jüngste Untersuchungen von Greenhouse haben gezeigt, dass 87 % der Talente es für wichtig halten, dass die Mission und die Werte eines Unternehmens mit ihren eigenen übereinstimmen, und 76 % der Mitarbeiter*innen halten es für wichtig, dass das Unternehmen, für das sie arbeiten, sich für die sozialen Belange einsetzt, an die sie glauben.

In meinem nächsten Artikel werde ich das Konzept der People-First-Unternehmen genauer untersuchen. In der Zwischenzeit erfahren Sie in diesem Blog vom CEO bei Greenhouse, Daniel Chait, mehr über die Verwandlung von Greenhouse in ein People-First-Unternehmen.

Filed under:
July 7, 2022

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March 24, 2025
Carin van Vuuren  

is the Chief Marketing Officer at Greenhouse Software. She has deep experience growing businesses by creating distinguished brands and leading high-performing revenue marketing teams. At Greenhouse, she is the executive sponsor of WomenGrow, the ERG advocating for the growth and development of women at work. She is also a Marketing advisor to startup tech founders and a member of Chief, a private membership network focused on women executive leaders.

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